Knonaueramt solidarisch: Veranstaltung vom 8. März 2016

Die Gruppe Knonaueramt solidarisch hat zusammen mit Fastenopfer und Brot für alle Bischof Fridolin Ambongo eingeladen. Am Dienstag 8. März erzählt er in Affoltern am Albis unter dem Titel «Kongo – reiches Land, geplündertes Land» von seinen Erfahrungen und beantwortet Fragen aus dem Publikum. François Mercier von Fastenopfer wird das Gespräch leiten. Die Veranstaltung findet am Internationalen Tag der Frau, statt. Frauen bieten deshalb ab 18 Uhr Getränke von der Bar und ein afrikanisches Essen an. Um 20 Uhr eröffnet die kongolesische Schauspielerin Carine Kapinga mit ihrem Inputtheater «Gut wie Gold» die Hauptveranstaltung mit dem Bischof.

Kongo – reiches Land, geplündertes Land
Dienstag, 8. März 2016, ab 18 Uhr, Kasino Affoltern am Albis/ZH

Als Einstimmung auf den Besuch aus der Demokratischen Republik Kongo zeigt das Kino Lux in der reformierten Kirche Affoltern am Albis am Freitag, 4. März 2016 um 20.15 Uhr Thierry Michels Dokumentarfilm «Congo River – Beyond Darkness».

Flyer Fridolin Ambongo

Dorfrundgang Siedlungsentwicklung

Unser Rundgang vom 7. November wurde durch Brigit Wehrli-Schindler, ehemalige Direktorin von Stadtentwicklung Zürich, sowie durch Reto Pfenninger, Leiter des Instituts für Architektur der Fachhochschule Nordwestschweiz und selbständiger Architekt, begleitet. Brigit Wehrli und Reto Pfenninger bieten zusammen mit einer weiteren Architektin unter dem Namen ‚Raumpaket’ Unterstützung für Gemeinden in den komplexen Herausforderungen der räumlichen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung. In die Diskussionen einbezogen wurden auch der Hedinger Hochbauvorstand, Claude Hafner, die Regionalplanerin des Knonaueramts und auch der Fachberater der Regionalplanung Zürich und Umgebung, die ebenfalls am Rundgang teilgenommen haben.

Vielfältige Herausforderungen
Die Herausforderungen der Siedlungsentwicklung sind vielfältig und konnten im Rahmen dieses offenen Rundgangs nur punktuell angesprochen werden. Faszinierend war aber, wie Fachleute, die mit der konkreten Situation nicht vertraut waren, schnell die Herausforderungen und Möglichkeiten erfassen und Ideen entwickeln können. So hat Reto Pfenninger aus Sicht des Architekten beispielsweise Verdichtungsmöglichkeiten in einer bestehenden Siedlungsstruktur skizziert oder auf städtebauliche und architektonische Grundsätze für eine qualitativ hochstehende Entwicklung hingewiesen.
Wichtigkeit von Prozessen
Brigit Wehrli und Reto Pfenninger haben zudem die Wichtigkeit von Prozessen hervorgehoben: Eine gute Siedlungsentwicklung baut auf der Grundlage eines breit abgestützten Entwicklungsleitbildes auf, das für die verschiedenen Siedlungsgebiete in der Gemeinde Strategien formuliert und so den Behörden und Bauherrschaften einen Leitfaden für die Entwicklung und Beurteilung von Bauvorhaben gibt. Gute Erfahrungen werden in verschiedenen Gemeinden mit unabhängigen „Ortsbildkommissionen“ gemacht. Ein solches Fachgremium berät sowohl Bauherrschaften wie auch die Behörden bei der Vorbereitung von Bauprojekten. Denn die Fachleute waren sich einig, dass ein wichtiger Teil der Qualitätssicherung schon vor der eigentlichen Baueingabe stattfinden muss. Dazu gehört auch, dass die Behörden bei eigenen und bei privaten Projekten einer gewissen Grössenordnung die Durchführung von Architekturwettbewerben fördern oder mit Studienaufträgen die Vielfalt in der Planung unterstützen, damit schliesslich für konkrete Situationen gute Lösungen umgesetzt werden können; wieso nicht einmal einen solchen Auftrag für eine gemischte Überbauung des Juventusplatzes mit Alterswohnen?
Gemischte Nutzungen querfinanzieren
In diesem Zusammenhang war auch interessant zu erfahren, dass es heute nicht aussergewöhnlich ist, öffentliche (Laden-)Nutzungen in den Erdgeschossen durch die Nutzungen in den Obergeschossen mit zu finanzieren. Prominentes Beispiel ist die Europaallee in Zürich, wo die Bedingungen für die Ladengeschäfte durch die höheren Einnahmen bei den Büronutzungen vergünstigt werden.

Neuer Termin für die Veranstaltung zur Siedlungsentwicklung

Nachdem wir die für den 3. September geplante Veranstaltung zu Herausforderungen der Siedlungsentwicklung in Hedingen absagen mussten, freuen wir uns, das neue Datum bekannt geben zu können:

Das neue Datum ist der 7. November 2015.
Treffpunkt ist um 14 Uhr beim Schulhaus Schachen Gamma (Schachenstrasse 7). Der Abschluss wird ca. um 16.30 Uhr im Singsaal der Schulanlage Güpf sein.

Für die Verschiebung auf einen Samstagnachmittag haben wir uns entschieden, damit wir während des Rundgangs genügend Tageslicht haben.

Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion zusammen mit Ihnen und den begleitenden Experten Katrin Jaggi und Reto Pfenninger.

Veranstaltung vom 3. September ist abgesagt!

Nachdem wir heute morgen über die Erkrankung eines Refernten informiert wurden, hat uns soeben die Nachricht eines Todesfalls in der Familie des anderen Referenten erreicht.

Darum haben wir uns entschieden, die Veranstaltung heute abzusagen und zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen.

Wir bitten Sie um Verständnis für diese aussergewöhnliche Situation.

Wenn Sie die spätere Durchführung nicht verpassen wollen, abonnieren Sie doch unseren Newsletter.

Veranstaltung zur Siedlungsentwicklung

Endlich!
Ein Thema, das uns seit Beginn im Vorstand stark beschäftigt, und das wir schon lange in einer Form aktivieren wollten, kommt nun endlich in den Veranstaltungskalender:

Wir freuen uns, eine Veranstaltung ankünden zu können, die sich Fragen rund um die Siedlungsentwicklung, Verdichtung, bauliche und räumliche Qualitäten usw. annehmen wird.
Am Donnerstag, 3. September, werden wir zusammen mit zwei Fachleuten auf einen Dorfspaziergang gehen, uns einige Situationen in Hedingen anschauen und anschliessend die Eindrücke gemeinsam diskutieren. Hoffentlich finden wir gute, aber auch weniger gute Beispiele, anhand derer wir die Diskussion führen können, wie die Entwicklung Hedingens unter den Vorzeichen des weiteren Siedlungsdrucks aussehen könnte. Welche Entwicklungen sind erwünscht, welche Probleme sollen verhindert werden? Wie kann die Entwicklung in Richtung Qualität gesteuert werden?

Als Expertin und Experte konnten wir Katrin Jaggi und Reto Pfenninger gewinnen. Sie werden  mit uns den Rundgang machen und ihre Erfahrungen in die Diskussion einbringen. Katrin Jaggi ist Architektin, selbständige Expertin für Planung, Städtebau und Architektur und leitete die Geschäftsbereiche Städtebau, Architektur und Denkmalpflege im Amt für Städtebau der Stadt Zürich. Reto Pfenninger ist Architekt mit eigenem Büro sowie Professor für Architektur, Entwurf und Konstruktion an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Er bringt zudem Erfahrung als Mitglied der Stadtbildkommission Zug mit.
Gemeinsam mit einer Soziologin beraten Katrin Jaggi und Reto Pfenninger ausserdem unter dem Namen RaumPaket Gemeinden in den Spannungsfeldern Bevölkerungswachstum ohne Zersiedlung, Entwicklung nach innen – soziale und ökologische Nachhaltigkeit, Verdichtung – attraktiver Lebensraum.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit Ihnen und bitten Sie, sich das Datum bereits zu reservieren: Donnerstag, 3. September, 19.15 Uhr.
Genauere Angaben werden wir rechtzeitig bekannt geben (hier im Blog/per Newsletter und mit einem Flyer).

Antwort des Gemeinderats betreffend Verkehr

Die grundsätzlich positive Antwort des Gemeinderats zu unserer neuerlichen Verkehrseingabe freut uns. Es wäre ein Gewinn, wenn die eine oder andere Verkehrssituation im Dorf verbessert werden könnte. Natürlich geht es nicht darum, sofort und flächendeckend aktiv zu werden, aber bei anstehenden Sanierungen usw. die bekannten Verbesserungen umzusetzen. Bei der Verbesserung der Situation für Velofahrende auf der Zwillikerstrasse, darf der Kanton gerne auch etwas früher aktiv werden.

Besten Dank an die zuständige Abteilung Tiefbau und Sicherheit für die konstruktive Aufnahme der Eingabe!

Antwortschreiben vom 15. Januar 2015

Informationen zum Jahresbeginn 2015

Wir hoffen, Sie konnten schöne Weihnachtstage geniessen und sind gut ins neue Jahr gestartet!? Ihnen allen „es guets Nöis“!

Im vergangenen Dezember ist der G8908-Vorstand zum Jahresabschluss zusammengekommen und hat noch einmal einige Themen besprochen.

Im Rückblick auf das vergangene Jahr hat uns der Verkehr noch einmal beschäftigt. Wir hatten im Frühling dem Gemeinderat eine Anfrage eingereicht, die einen ganzen Katalog an Verkehrsmassnahmen umfasste. Diese wurden an einer öffentlichen Veranstaltung zusammengetragen. Die Antwort des Gemeinderates wurde an der Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2014 verlesen.
Uns nimmt natürlich Wunder, was mit den Anregungen in der Zwischenzeit geschehen war. Zudem erachten wir es als wichtig, zwei Punkte noch einmal zu klären, die der Gemeinderat in unserer Anfrage falsch verstanden hatte. Dabei ging es um die Einrichtung von Begegnungszonen und die Veloführung auf der Zwillikerstrasse. Wir haben deshalb dem Gemeinderat ein weiteres Schreiben zugestellt und hoffen, im neuen Jahr auch Neuigkeiten zur Verkehrsentwicklung zu erfahren.
Sie finden alle Unterlagen zur Veranstaltung und zur Korrespondenz mit dem Gemeinderat auf der Veranstaltungsseite.

Im Rahmen des Rückblicks schauten wir auch auf den Dorftreffpunkt vom 20. September 2014 zurück. Der Anlass war gut besucht und inhaltlich sehr ergiebig. Die Teilnehmenden haben zu den vorgegebenen Themenschwerpunkten aktiv diskutiert und viele interessante Ideen entwickelt. Sehr erfreulich war auch das grosse Echo am Schluss der Veranstaltung, als es darum ging, sich für eine weitere aktive Mitarbeit zu melden.
Leider wurde der Schwung nicht gleich für weitere inhaltliche Konkretisierungen genutzt. Bis zur Information durch den Gemeinderat an der Dezember-Gemeindeversammlung wurde kein Thema unter Einbezug der interessierten Bevölkerung weiter bearbeitet. An der Gemeindeversammlung selbst wurden Resultate einer bereits früher im Jahr durchgeführten Umfrage zur Situation der älteren Bevölkerung vorgestellt. Zu diesem Thema soll in einer zu bildenden Kommission weitergearbeitet werden.
Ab sofort besteht auch die Möglichkeit, jeweils am Samstag in der Bibliothek nicht nur Bücher und andere Medien anzuschauen und auszuleihen, sondern sich auch bei Getränken und Verpflegung zu treffen und auszutauschen; eine erste und schöne Massnahme auf dem Weg zu einem gelebten Dorftreffpunkt, die gerne weiter ausgebaut werden darf. Engagierte gäbe es sicher genug.
Den Vereinen wird eine Teilnahme an den Neuzuzügerveranstaltungen angeboten, damit sie dort auf sich aufmerksam machen können (Thema Freizeit/Vereine).
Ebenso soll im laufenden Jahr die Information der Bevölkerung angegangen werden  (Thema Information und Einbezug der Bevölkerung).
„Vertagt“ sind die zwei Themen zur Zentrums- und zur Siedlungsentwicklung.
Wir bedauern dies, da wir diese Themen als grundlegend betrachten für die langfristige Entwicklung Hedingens, und gerade durch die langfristige Anlage der Bereiche jede Verzögerung des Diskussionsstarts noch stärker in die Zukunft wirken wird.
Allgemein wünschten wir uns mehr Mut, das bewiesene Engagement der Bevölkerung für die Entwicklung Hedingens zu nutzen.

Den inhaltlichen Schwerpunkt unserer Arbeit im 2015 werden wir deshalb gerade auf diese letzten Themen legen. Auch wenn es nicht an uns ist, direkt inhaltlich zur Siedlungsentwicklung zu arbeiten, so können und wollen wir dennoch die Diskussion zu diesen wichtigen Fragen führen: Wie kann sich Hedingen mit einer hohen Qualität baulich entwickeln, wenn das verfügbare Bauland knapp ist? Welches sind die wichtigen Qualitäten, die zu erhalten und/oder zu entwickeln sind? Welche Rahmenbedingungen braucht es allgemein für die Entwicklung unseres Dorfes?
Wir haben bereits damit begonnen, unsere Fühler auszustrecken, damit wir im Lauf des Jahres die Diskussion mit interessanten Fachpersonen anbieten können.

Die Mitglieder und weitere Interessierte bitten wir, das Datum unserer Generalversammlung zu reservieren. Sie wird am Montag, den 23. März 2015, stattfinden. Die Einladung wird genügend früh publiziert werden.

Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr 2015 und hoffen, mit Ihnen den Austausch pflegen zu können. Alle inhaltlichen Beiträge und Anregungen sind willkommen!

Dorftreffpunkt vom 20. September 2014

G8908 freut sich, dass eines unserer „Uranliegen“ – die öffentliche Diskussion zu Gemeindeangelegenheiten – durch den Gemeinderat aufgenommen wurde.
Wir empfehlen allen Bewohnerinnen und Bewohnern Hedingens, die Gelegenheit wahrzunehmen, und sich in die Diskussion der Zukunft Hedingens einzugeben.

Auf dem in alle Haushaltungen verteilten Flyer ist leider nicht erwähnt, dass am Dorftreffpunkt eine Kinderbetreuung organisiert ist. Ältere Kinder werden zudem die Gelegenheit haben, sich ebenfalls inhaltlich zur Zukunft Hedingens einzubringen. Die Medienmitteilung in den kommenden Tagen soll diese Information noch offiziell machen.

Also: Anmelden, teilnehmen und sich für die Zukunft Hedingens engagieren!
Auch wir wünschen uns eine grosse und breite Beteiligung am 20. September.